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Der Korrektor in Österreich hat es in erster Linie mit Aufträgen aus der Tourismusbranche zu tun.
So zum Beispiel in Wien. Wenn hier ein Auftrag an ein Korrektorat vergeben wird, dann mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Unternehmen, das auf die eine oder andere Art und Weise etwas mit dem Tourismus zu tun hat.

Wien ist schließlich eine der meistbesuchten Städte in Europa überhaupt.
So auch in Graz, wobei in der Stadt auch Unternehmen aus anderen wirtschaftlichen Bereichen ansässig sind und Korrektoren daher auch Aufträge aus diesen anderen Bereichen bekommen können.

Der Korrektor muss allerdings in der Lage sein, die Sprache, die in vielen Schreiben und Prospekten der Unternehmen angewendet wird, in ein perfektes Hochdeutsch zu verwandeln.
Das bedeutet, er muss das österreichische Deutsch genauso gut kennen und verstehen, wie das Hochdeutsch. Von Vorteil sind aber auch Kenntnisse weiterer Sprachen, wie zum Beispiel des Italienischen. Denn es gibt nicht wenige Aufträge, bei denen Schreiben in einer anderen Sprachen verfasst wurden und nun an ein Korrektorat gereicht werden.

Korrektoren sind aber auch mit Aufträgen ganz gut versorgt, wenn sie in Linz oder Innsbruck ansässig sind. Diese Städte gehören zu den größten in Österreich und können auf eine vielfältige Wirtschaftslandschaft blicken.

Damit ist das Angebot an Aufträgen für Korrektoren groß und wenn sie sich erst einmal einen Namen in der Branche machen konnten, können sie über die Mundpropaganda an viele weitere Aufträge gelangen.

Daher ist es auch empfehlenswert für Neustarter in der Branche, sich erst einmal in den größeren Städten nach Aufträgen umzusehen. Allerdings dauert es nicht lange, dass auch für neue Korrektoren gute Aufträge anstehen, wenn sie qualitativ hochwertige Arbeiten abliefern.

Das heißt, dass sie die Sprache perfekt beherrschen müssen und nicht nur in der Lage sind, die Ausgangssprache zu verstehen, sondern ein Schreiben, das zum Beispiel an ein Unternehmen in Deutschland gerichtet ist, in einem perfekten Hochdeutsch anzupassen. Der Wechsel zwischen den Sprachen, beziehungsweise zwischen den einzelnen Dialekten, muss ihnen leicht fallen und die gängigen Ausdrücke sollten verstanden und angewendet werden können.